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Hallertauer Mittelschule Mainburg
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84048 Mainburg

Rektor: Hanns Seidl

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Verhaltenstipps für Internet & Co

Umfassende Aufklärung über den Umgang mit dem Internet für die 6. und 7. Klassen der Hallertauer Mittelschule Mainburg

 

Darf ich jedes Foto ins Internet stellen? Welche Gesetze regeln das Kopieren von CDs und DVDs? Wo liegen die Fallen bei kostenlosen Angeboten? Hat das Internet ein Gedächtnis? Welche Probleme können bei der Nutzung von Chatrooms auftauchen? Diese und viele weitere Fragen beantwortete Polizeihauptmeister Jürgen Mader bei Informationsveranstaltungen für die 6. und 7. Klassen der Hallertauer Mittelschule Mainburg.

 

Viele Jugendliche veröffentlichen Fotos von sich und Freunden auf ihren Profilseiten in sozialen Netzwerken. Dabei müssen sie jedoch beachten, dass grundsätzlich kein Foto ohne Einwilligung des Abgebildeten im Netz verbreitet werden darf. Im Zusammenhang damit verdeutlichte Herr Mader den Schülern, dass das Internet durchaus ein „Gedächtnis“ hat. Sobald ein Foto irgendwo auftaucht, kann es von anderen verbreitet werden und eine Löschung ist praktisch nicht mehr möglich. „Peinliche“ Fotos können so durchaus zu Hindernissen bei Bewerbungen werden, da größere Firmen das Netz gezielt nach solchen Bildern durchsuchen.

Was das Kopieren von CDs und DVDs betrifft, wies Herr Mader darauf hin, dass Privatkopien von Scheiben ohne Kopierschutz erlaubt sind, die Verbreitung dieser Kopien aber verboten ist. Genauso muss jeder, der an Musiktiteln interessiert ist, beachten, dass er sich diese Lieder nicht illegal beschafft. Tauschbörsen und angeblich kostenlose Testzugänge sind dabei mit Vorsicht zu genießen. Hier gibt es Firmen, die sich auf kostenpflichtige Abmahnungen spezialisiert haben. Deshalb muss jeder – zu seinem eigenen Schutz – die Allgemeinen Geschäftsbedingungen lesen und nicht nur das dafür vorgesehene Kästchen anklicken. Dies gilt grundsätzlich für alle Websites, die die Bestätigung der AGBs verlangen. Beim Thema YouTube zeigte sich, dass die Jugendlichen recht gut wissen, was sie tun dürfen und hier deshalb auch bei ihren Aktivitäten recht aufmerksam sind.

Im letzten Teil der Veranstaltung ging Herr Mader noch auf die von Jugendlichen gerne genutzten sozialen Netzwerke ein. Fast alle haben schon Erfahrungen mit Facebook oder ähnlichen Kommunikationsräumen gemacht. Hier müssen natürlich besonders die Urheberrechte, aber auch die Wortwahl beachtet werden. Dies beginnt schon mit der Wahl der Nicknames. Jugendliche beleidigen sich oft auch absichtlich oder unabsichtlich gegenseitig und auch hier vergisst das Netz nichts.

Abschließend warnte der Referent noch davor, allzu blauäugig mit den privaten Daten umzugehen. Die Schüler dürfen keinesfalls Adressen oder Handynummern auf ihren Profilseiten angeben. Dadurch können sich die Jugendlichen unter anderem vor Kinderschändern schützen, die oft unter Angabe falscher Daten in diesen Netzwerken unterwegs sind und Kontakt aufnehmen.