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Hallertauer Mittelschule Mainburg
Ebrantshauser Straße 68
84048 Mainburg

Rektor: Hanns Seidl

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Aktionstag der 5b

Am 13. Mai 2013 führte die Klasse 5b zusammen mit dem Schulpsychologen Herrn Spieckermann einen Aktionstag „Toleranz und Teamarbeit“ durch.

Schon die Begrüßung war anders als gewohnt: Alle standen im Kreis und begrüßten ihren rechten Nachbarn mit „Guten Morgen. Ich sehe dich.“ Der Angesprochene bedankte sich und wünschte ebenfalls einen Guten Morgen.

Um sich gegenseitig noch besser kennen zu lernen durfte jeder sagen, was er oder sie besonders gerne macht und die anderen zeigten durch Aufstehen oder Sitzenbleiben, ob sie das auch gerne machen oder nicht.

Anschließend begab sich die Klasse in zwei Gruppen auf eine „Floßfahrt“, in deren Verlauf das „Floß“ aus anfangs acht Stühlen immer kleiner wurde. Da waren Ideen und Teamarbeit gefragt, damit keiner ins „Wasser“ fiel.

Was passiert, wenn das Team nicht funktioniert, bzw. wenn Leute ausgeschlossen werden, konnten die Schüler in einem Film über Mobbing sehen, den sie dann in Gruppen analysierten.

Zwei Schüler erlebten dieses beim folgenden Spiel am eigenen Leib: Drei Gruppen unterhielten sich über jeweils ein Thema. Die beiden Mitschüler versuchten Kontakt aufzunehmen und sich in die Gespräche einzumischen. Die Gruppen ignorierten sie einfach. Anschließend sprachen die beiden „Ausgeschlossenen“ über ihre Gefühle und alle versuchten, eine Lösung für das Problem zu finden.

In drei weiteren Filmen wurden die Schüler mit möglichen Mobbing-Situationen konfrontiert. Auch diese Filme wurden in Gruppen analysiert und Lösungsvorschläge entwickelt.

Zum Abschluss stand noch „Action“ auf dem Programm: Nach Übungen zur Körperspannung durften einige Schüler „Schwebebahn“ auf den Händen der Mitschüler fahren. Ganz Mutige konnten sich von der Tischkante stehend nach hinten fallen lassen und wurden von ihren Mitschülern aufgefangen. Hier erlebten sie am eigenen Leib, wie wichtig es ist, dass man sich auf andere verlassen kann.

Am Ende des Tages waren sich alle einig, dass der Aktionstag viel Spaß gemacht hatte und dass sie einiges darüber gelernt hatten, wie wichtig es ist, dass man zusammenhält und gut zusammenarbeitet.

Herzlichen Dank an Herrn Spieckermann für diesen interessanten Vormittag.

Klasse 6a - Klassenlehrerin Monika Stadler-Fellner

„Kuhstall“

„Säureteich“

„Teppichfliesen“

… and action! – Echt stark, die 6a.

(Bilder zum Vergrößern bitte anklicken!!!)

Am 26. November und am 17. Dezember 2009 machte sich die 6a zusammen mit Herrn Alberto Taliercio von der „temprament-event-Agentur“ auf die Suche nach ihren Stärken. Nach einer Aufwärmrunde ging es auch gleich los. Beim „Kuhstall-Spiel“ hatten alle ihren SPAß und sie konnten zeigen, dass JEDER MIT JEDEM spielen kann. ZUHÖREN war bei allen Erklärungen notwendig, damit die Spiele, wie z. B. das „Clippo“-Spiel gut funktionieren konnten. Auch beim „Lügenbaron“ konnten alle diese Stärken zeigen und noch dazu, dass sie AUSDAUER besitzen. MUT, VERTRAUEN und SELBSTBEWUSSTSEIN waren dann beim „Säureteich“ in der Turnhalle gefragt. Zuerst musste die Klasse einen Plan entwickeln und dabei VERSCHIEDENE MEINUNGEN ANHÖREN und auch ÜBERZEUGUNGSKRAFT anwenden. Um dann die Tiere aus dem Säureteich zu retten, waren ZUSAMMENHALT und KAMPFESWILLEN und auch KRAFT gefragt.

Später im Klassenzimmer konnten alle dann noch zeigen, auf wie wenig Teppichfliesen 25 Buben und Mädchen Platz finden, wenn sie nur wollen. Zum Abschluss des ersten Tages wurde es noch mal sportlich: Das „Magische Tor“ (ein schwingendes Seil) konnte nur von einem darin hüpfenden Mitschüler geöffnet werden, damit die anderen durchlaufen konnten. Alle Aufgaben und Spiele wurden mit Begeisterung bewältigt, sodass die Vorfreude auf den zweiten Tag groß war.

Wie es sich zeigte, wurde die Vorfreude auch nicht enttäuscht. Beim „Tango“-Spiel (eine Abwandlung von „Blinzeln“) war die Klasse kaum zu bremsen. Anschließend durften sie mit dem „Fernlicht“ testen, wie nah oder weit ihr persönlicher Wohlbefindens-Abstand reicht.

Nach der Pause ging es in den Wald. In vier selbst zusammengestellten Gruppen wurden Stofftiere im Wald versteckt. Ein „Spion“ bei jeder Gruppe musste anschließend das Versteck nur mit Worten so genau beschreiben, dass die andere Gruppe das Tier finden konnte. Danach baute jede Gruppe mit Hilfe eines Seils und Gegenständen aus dem Wald einen Parcours auf, den die jeweilige Partnergruppe blind mit Unterstützung eines „Schutzengels“ aus der Erbauer-Gruppe bewältigen musste. Auch diese beiden Aktionen machten allen Beteiligten viel Freude, auch wenn der Weg zur Meinungsfindung nicht immer ganz einfach war.

Zum Schluss trafen sich alle wieder im Klassenzimmer zum Aufwärmen und zur Abschiedsrunde, wobei alle hofften, dass es nur ein kurzer Abschied werden würde, denn jeder wünschte sich eine Fortsetzung der „Action-Days“.

Unser Dank gilt auch Herrn Bernd Strieder, der für uns den Kontakt zur Event-Agentur herstellte.